Veredelungsunterlagen für kleine Obstbäume

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GiSelA®-Kirschenunterlagen für den Haugarten

Info 1 - GiSelA®

GiSelA®-Kirschenunterlagen für den Haugarten

Info 2 - GiSelA®

Der richtige Schnitt von Bäumen auf GiSelA®-Unterlagen.

Was sind (Veredlungs-)Unterlagen?

 

Obstbäume werden durch den Vorgang des Veredelns aus einer Unterlage (Wurzelsystem und unterster Stammteil) und Edelsorte (Krone und oberer Stammteil) zusammengesetzt.

Unterlage und Sorte verwachsen miteinander und diese Kombination bleibt zeitlebens erhalten. Die Unterlage entscheidet über die Wuchsstärke des Obstbaums und beeinflusst außerdem entscheidend den Ertragsbeginn.Im Falle von Süßkirschen benötigt ein Baum auf einer herkömmlichen Unterlage bis zu 50 m² Standfläche und wird mehrere Meter hoch und breit.

Grafik: Veredlung von Obstbäumen

Wenn der Baum schließlich nach 6 -10 Standjahren gut trägt, befinden sich die meisten Früchte außer Reichweite. Ein auf einer GiSelA®-Unterlage veredelter Baum bleibt wesentlich kleiner und - ein weiterer ganz entscheidender Vorteil - blüht und trägt viel eher. Die Sorteneigenschaften wie Fruchtfarbe, Reifezeit und Geschmack werden von der Unterlage nicht beeinflusst.

Entwicklung der GiSelA®-Unterlagen

 

Im Erwerbsobstbau sind die großen Kirschbäume wegen der hohen Erntekosten unrentabel und die meisten Hausgärten sind zu klein für große Bäume. Deshalb begannen vor fast fünfzig Jahren Professor Werner Gruppe und seine Mitarbeiter am Institut für Obstbau der Universität Giessen mit der Züchtung von schwachwuchsinduzierenden Unterlagen für Süßkirschen.

Ausgehend von verschiedenen Wildarten der Kirsche begann die langjährige Auslese mit über 6000 Sämlingen. Das Ergebnis sind die GiSelA®-Unterlagen (der Name leitet sich ab von „Giessener Selektion“). Für den Erwerbsobstbau gibt es eine Reihe von GiSelA®-Typen mit abgestufter Wuchsstärkenwirkung, die sich seit vielen Jahren weltweit bewährt haben.

 

Für den Hausgarten empfiehlt sich der in vielen Baumschulen und Gartencentern erhältliche Typ GiSelA®5(S). Die Bäume lassen sich durch Schnitt problemlos auf einer Höhe von 3 bis 4 m halten und sind daher leicht vom Boden und einer Haushaltsleiter aus zu beernten. Unter günstigen Verhältnissen bringt ein Baum auf GiSelA®5(S) die ersten Früchte bereits im 2. Jahr nach der Pflanzung, ab dem 4. Jahr sogar Vollertrag.

 

 

Erfolgreiche Kultur von Bäumen auf GiSelA®-Unterlage

Überlegungen vor dem Kauf eines Baumes

 

Boden: Kirschen wachsen auf vielen Böden. Nur bei staunassen verdichteten Böden ist von einem Anbau von Kirschen abzuraten.

 

Standort: Der Baum braucht einen sonnigen, luftigen Platz. Da Kirschen früh blühen und die Blüte frostempfindlich ist, sollte man Lagen mit häufigen Spätfrösten meiden.

 

Standfläche: Ein Minimum von 10 qm (das entspricht einem Kronendurchmesser von 3 bis 4 m) sollte für einen Kirschbaum auf GiSelA®-Unterlage vorhanden sein.

 

Sortenwahl: Da die Unterlage GiSelA®5(S) mit allen bekannten Süßkirschensorten verträglich ist, bieten die Baumschulen viele Sorten sowohl auf konventioneller, stark wachsender Unterlage als auch auf GiSelA®-Unterlage an.

Die meisten Süßkirschensorten sind selbstunfruchtbar und benötigen zum Fruchtansatz eine andere, etwa gleichzeitig blühende Sorte in der Nachbarschaft. Wenn dies nicht gegeben ist, sind selbstfruchtbare Sorten eine Alternative. Die Baumschulen können Sie beraten.

 

Auswahl des Baums: Junge Bäume auf GiSelA®-Unterlage sind kräftig, das  das Wachstum schwächt sich erst mit Ertragsbeginn ab.

 

Wählen Sie einen gesunden Baum mit einer dominanten Mittelachse, von der in der Höhe und um die Mittelachse herum gut verteilt mindestens 3-4 nicht zu starke, relativ flache Seitenäste abgehen. Die Seitenäste dürfen nicht zu dicht stehen, um in der späteren Krone gute Belichtung und Luftzirkulation zu gewährleisten.

 

Bewässerung und Düngung: Um dem jungen Baum eine ausreichende Wasserzufuhr zu sichern, muss in den ersten Standjahren die Baumscheibe frei von Unkraut gehalten und in Trockenperioden zusätzlich Wasser gegeben werden.

 

Die Düngung erfolgt auf der gesamten vom Baum überschirmten Fläche. In Abhängigkeit von Bodenqualität und Versorgung gelten folgende Richtwerte: 30 g Volldünger pro qm Kronendurchmesser bei Austriebsbeginn und die gleiche Menge nochmals nach der Blüte.

Consortium Deutscher Baumschulen GmbH

Brooksweg 13 • D-25474 Ellerbek • Germany

Telefon: +49 41 01 / 36 98 05 • Telefax: +49 41 01 / 36 96 83

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Veredelungsunterlagen für
kleine Obstbäume

GiSelA®-Kirschenunterlagen für den Haugarten

Info 1 - GiSelA®

 

GiSelA®-Kirschenunterlagen für den Haugarten.

Info 2 - GiSelA®

Der richtige Schnitt von Bäumen auf GiSelA®-Unterlagen.

Was sind (Veredlungs-)Unterlagen?

 

Obstbäume werden durch den Vorgang des Veredelns aus einer Unterlage (Wurzelsystem und unterster Stammteil) und Edelsorte (Krone und oberer Stammteil) zusammengesetzt.

Unterlage und Sorte verwachsen miteinander und diese Kombination bleibt zeitlebens erhalten. Die Unterlage entscheidet über die Wuchsstärke des Obstbaums und beeinflusst außerdem entscheidend den Ertragsbeginn.Im Falle von Süßkirschen benötigt ein Baum auf einer herkömmlichen Unterlage bis zu 50 m² Standfläche und wird mehrere Meter hoch und breit.

Grafik: Verededlung von Obstbäumen

Wenn der Baum schließlich nach 6 -10 Standjahren gut trägt, befinden sich die meisten Früchte außer Reichweite. Ein auf einer GiSelA®-Unterlage veredelter Baum bleibt wesentlich kleiner und - ein weiterer ganz entscheidender Vorteil - blüht und trägt viel eher. Die Sorteneigenschaften wie Fruchtfarbe, Reifezeit und Geschmack werden von der Unterlage nicht beeinflusst.

 

Entwicklung der GiSelA®-Unterlagen

 

Im Erwerbsobstbau sind die großen Kirschbäume wegen der hohen Erntekosten unrentabel und die meisten Hausgärten sind zu klein für große Bäume. Deshalb begannen vor fast fünfzig Jahren Professor Werner Gruppe und seine Mitarbeiter am Institut für Obstbau der Universität Giessen mit der Züchtung von schwachwuchsinduzierenden Unterlagen für Süßkirschen.

Ausgehend von verschiedenen Wildarten der Kirsche begann die langjährige Auslese mit über 6000 Sämlingen. Das Ergebnis sind die GiSelA®-Unterlagen (der Name leitet sich ab von „Giessener Selektion“). Für den Erwerbsobstbau gibt es eine Reihe von GiSelA®-Typen mit abgestufter Wuchsstärkenwirkung, die sich seit vielen Jahren weltweit bewährt haben.

 

Für den Hausgarten empfiehlt sich der in vielen Baumschulen und Gartencentern erhältliche Typ GiSelA®5(S). Die Bäume lassen sich durch Schnitt problemlos auf einer Höhe von 3 bis 4 m halten und sind daher leicht vom Boden und einer Haushaltsleiter aus zu beernten. Unter günstigen Verhältnissen bringt ein Baum auf GiSelA®5(S) die ersten Früchte bereits im 2. Jahr nach der Pflanzung, ab dem 4. Jahr sogar Vollertrag.

 

 

Erfolgreiche Kultur von Bäumen auf GiSelA®-Unterlage

Überlegungen vor dem Kauf eines Baumes

 

Boden: Kirschen wachsen auf vielen Böden. Nur bei staunassen verdichteten Böden ist von einem Anbau von Kirschen abzuraten.

 

Standort: Der Baum braucht einen sonnigen, luftigen Platz. Da Kirschen früh blühen und die Blüte frostempfindlich ist, sollte man Lagen mit häufigen Spätfrösten meiden.

 

Standfläche: Ein Minimum von 10 qm (das entspricht einem Kronendurchmesser von 3 bis 4 m) sollte für einen Kirschbaum auf GiSelA®-Unterlage vorhanden sein.

 

Sortenwahl: Da die Unterlage GiSelA®5(S) mit allen bekannten Süßkirschensorten verträglich ist, bieten die Baumschulen viele Sorten sowohl auf konventioneller, stark wachsender Unterlage als auch auf GiSelA®-Unterlage an.

Die meisten Süßkirschensorten sind selbstunfruchtbar und benötigen zum Fruchtansatz eine andere, etwa gleichzeitig blühende Sorte in der Nachbarschaft. Wenn dies nicht gegeben ist, sind selbstfruchtbare Sorten eine Alternative. Die Baumschulen können Sie beraten.

 

Auswahl des Baums: Junge Bäume auf GiSelA®-Unterlage sind kräftig, das  das Wachstum schwächt sich erst mit Ertragsbeginn ab.

 

Wählen Sie einen gesunden Baum mit einer dominanten Mittelachse, von der in der Höhe und um die Mittelachse herum gut verteilt mindestens 3-4 nicht zu starke, relativ flache Seitenäste abgehen. Die Seitenäste dürfen nicht zu dicht stehen, um in der späteren Krone gute Belichtung und Luftzirkulation zu gewährleisten.

 

Bewässerung und Düngung: Um dem jungen Baum eine ausreichende Wasserzufuhr zu sichern, muss in den ersten Standjahren die Baumscheibe frei von Unkraut gehalten und in Trockenperioden zusätzlich Wasser gegeben werden.

 

Die Düngung erfolgt auf der gesamten vom Baum überschirmten Fläche. In Abhängigkeit von Bodenqualität und Versorgung gelten folgende Richtwerte: 30 g Volldünger pro qm Kronendurchmesser bei Austriebsbeginn und die gleiche Menge nochmals nach der Blüte.

Consortium Deutscher Baumschulen GmbH

Brooksweg 13 • D-25474 Ellerbek • Germany

Telefon: +49 41 01 / 36 98 05 • Telefax: +49 41 01 / 36 96 83

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für kleine Obstbäume

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